Wer im November auf einer Seite landet, auf der Geranien im Vordergrund stehen, zieht daraus einen Schluss: Hier ist seit einem halben Jahr niemand mehr drangewesen. Ob das stimmt, spielt keine Rolle — der Eindruck entsteht trotzdem, und er entsteht genau in den Wochen, in denen es auf jeden Kunden ankommt.
Wir lösen das nicht mit einem Redaktionssystem, in dem man sich erst einarbeiten muss. Wir bauen eine Handvoll klar umrissener Stellen, an denen die Seite die Saison wechselt — und trainieren die eine Person im Betrieb, die das übernimmt. Realistisch sind das vier bis sechs Umstellungen im Jahr, jede in unter zehn Minuten.
Was Sie danach selbst umstellen
Bewusst wenige Stellen. Eine Seite, an der man alles ändern kann, ist eine Seite, an der man nichts zu ändern wagt.
- Einen Saison-Bereich auf der Startseite: Überschrift, zwei Sätze, ein Bild, ein Knopf. Das ist die Umstellung.
- Öffnungszeiten samt Abweichungen — verlängerte Samstage im Mai, Feiertage, Betriebsferien, der Sonderbetrieb vor Allerheiligen.
- Einen kurzen Hinweisstreifen für das, was gerade wichtig ist: Baumverkauf ab Samstag, Frostschutz, geschlossen wegen Inventur.
- Bilder aus dem eigenen Betrieb austauschen, ohne dass die Seite dabei ihr Aussehen verliert.
Alles andere — Technik, Aufbau, Suchmaschinen-Grundlagen — bleibt bei uns. Wenn Ihnen die Umstellung in einer Woche zu viel wird, übernehmen wir sie auf Zuruf.